Philipp A. Schäfer & Meike Spanner
Philipp Alexander Schäfer wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren, wo er auch lebt und arbeitet. Seit 2012 arbeitet er als freischaffender Künstler. Seine Skulpturen, Malereien und Installationen im öffentlichen Raum zeichnen sich durch die kreative Umgestaltung alltäglicher Objekte aus, die er mit einer eigenen symbolhaften Sprache versieht. Neben seiner künstlerischen Praxis war er von 2012 bis 2022 als Lehrbeauftragter für Methoden der empirischen Sozial forschung an der Goethe-Universität Frankfurt und der University of Applied Sciences Frankfurt tätig.
Bekannt wurde er durch seine ikonischen Geister, im Volksmund City Ghosts, und Fassadenkunst, die seit 1999 das Stadtbild Frankfurts prägen. Ab 2014 begann er sich der Streetart zuzuwenden, seit 2016 der Ölmalerei. Er hatte viele Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. 2018 mit dem Citoyenne-Preis, 2020 mit dem Arbeitsstipendium der Hessischen Kulturstiftung und 2025 mit dem Ausstellungsstipendium der Heussenstamm Stiftung.
In 2025 verwirklichte er einen lang gehegten Traum: er widmete seiner o.g.
Lieblingsfigur aus Graffiti-Tagen, dem „City Ghost“, zum Fünfundzwanzigjährigen
ein Buch. Mit „Geisterstunden“, einem opulenten Kunst- und Lyrikband gibt er einen
Rückblick auf 25 Jahre Kunst, überwiegend im öffentlichen Raum.
Und er bleibt nicht nur durch das Buch der urban art verbunden, sondern auch
durch zahlreiche Graffiti-Workshops, die er immer wieder, vor allem für Jugendliche, durchführt. Ebenso durch Graffiti & Streetart-Touren, die er - hier zusammen mit
Meike Spanner – anbietet.
Meike Spanner hat Frankfurter Wurzeln, studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen unter anderem Germanistik, absolvierte als MA und arbeitet seit vielen Jahren als freie Journalistin (u.a. für das JOURNAL Frankfurt), Content Coach für Künstler*innen, Buchautorin, Texterin, Ghostwriterin und Personal Historian.
Das Kreieren von Charakteren und das Schreiben von Geschichten faszinierte sie schon immer. Dass sie auch eine Verbindung zu- und Faible für Graffiti und Streetart hat, ist auf eine Verbundenheit mit ihren ältesten Frankfurter Homies zurückzuführen.
Konzepte für ihre Schreib-Workshops durfte sie Anfang 2026 von ihrer Kollegin Elke Metke-Dippel aus Wetzlar übernehmen, die 2025 in den Ruhestand und nach Italien ging. Die Kurse für „Literarisches Schreiben“, die sie in den Vorjahren zum Teil gemeinsam mit ihr im Raum Wetzlar durchführte, ergänzt Meike Spanner nun durch die Formate „Kreatives Schreiben“, „Journaling“, „urban writing“ (als Pendant zu urban sketching).
Wo ihre Kurse stattfinden, spielt immer eine maßgebliche Rolle. Der Ort ist nie zufällig, er ist immer einbezogen und insofern Gegenstand des kreativen Prozesses. Mal ist es eine Retro-Bar, mal ein Büro eines Notizbuchherstellers, mal ein Künstler*innen-Atelier, mal ein Museum, mal eine Gärtnerei. Mal ist es sogar der urbane Raum, draußen, ein Stadtspaziergang mit kreativen Stopps.
Hier wird wieder der Bogen geschlagen zu den Graffiti-Touren, die sie - hier gemeinsam mit dem in Frankfurt bekannten Künstler Philipp Alexander Schäfer durchführt. Bei Graffiti und Streetart geht es ebenso um Ausdruck, in diesem Fall im öffentlichen Raum, z.B. an Wänden, Gebäuden und Mauern.

Graffiti & Streetart in Frankfurt – Eine junge Geschichte der Kunst
Termine in Frankfurt am Main: 13.6.26 | 22.8.26
Auf dieser Urban-Art-Tour durch Frankfurt entdecken Sie Graffiti, Tags, Murals, Sticker & Co., erfahren mehr über Stile, Geschichte und aktuelle Szenen. Zum Auftakt können Sie im Schnupperkurs selbst zur Sprühdose greifen. Bitte tragen Sie Kleidung, die
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